Studentenzentrum Zähringerstraße 10 e.V.

von Studis, für Studis

Home | Café & Kneipe | Spiele | Wo? | Kurse | Räume | Programm | Photogalerie | Wer? | Historie | Terminarchiv | Kontakt | Spenden

Öffnungszeiten

Im Semester

Café

Mo. 12:30 - 01:00 Uhr

Mi.  12:30 - 01:00 Uhr

Fr.   12:30 - 01:00 Uhr


Büro

Mi.  12:00 - 16:00 Uhr

Fr.   12:00 - 16:00 Uhr

(An Feiertagen ist das Büro geschlossen.)



Vereinssitzung

jeden Do. 20:00 Uhr

Facebook

Did you know?

... dass wir im Moment ca. 20 Mitglieder sind?

Zufallsbild

Shoutbox

Hase: Aktuell gibt es bei uns keine Beschränkungen. Aber wenn du vorher einen Test machen möchtest, wär das cool
18.05.22 12:31 IP: 223.163.206.xxx
durstiger Döner: Wie sind denn eigentlich gerade die Corona-Regeln bei euch? Maske / 3g/2g/2g+?
13.05.22 17:27 IP: 189.157.98.xxx
Pechschwarzes Metalpferdchen: Klingt gar nicht so abwegig... Hat nicht vor ein paar Jahren die Kampuskapelle das Intro für das Eructation-Konzert geblasen?
05.05.22 18:30 IP: 70.45.131.xxx
@Angerostetes Waldhorn: Bisher ist das nicht geplant...wenn du das möchtest, musst du wohl zum MM kommen und das MM-Team von deiner Idee überzeugen!
04.05.22 15:10 IP: 70.45.25.xxx
Angerostetes Waldhorn: Gibt es am Metalmittwoch auch mal Blechblasmusik ?
04.05.22 09:03 IP: 247.124.174.xxx
crazy_train_22: ist heute beim mm 2g oder 2g+? wirds schon gebraten bei euch??
06.04.22 20:05 IP: 223.163.128.xxx
Senfgelbes Weißnixhorn: Gestern : Zu aber morgen auf. Heute : Auf zu den fett gebratenen Metalklängen. Morgen : Zug verpasst.
06.04.22 09:11 IP: 247.117.177.xxx
crazy_train_22: warde welchen tag haben wir heute nochmal
06.04.22 00:02 IP: 223.163.128.xxx
crazy_train_22: scheiße das war heute
06.04.22 00:00 IP: 223.163.128.xxx
crazy_train_22: MORGEN ENDLICH WIEDER METAL-MITTWOCH, WUHUUUUUUUU
06.04.22 00:00 IP: 223.163.128.xxx
@Dirty50: Hi, ja das Konzert am 29.04 wird stattfiden. Wir halten uns an die zu dem Zeitpunkt geletende Corona-Verordnung in BW. Zusätzlich dazu könnte an dem Abend eine Testpflicht bei herrschen, darüber informieren wir aber noch über Homepage/Facebook/Instagram
04.04.22 19:03 IP: 223.162.36.xxx
Dirty50: Wird denn das Dirty Sound Magnet Konzert stattfinden, ich würde 300 km anreisen. Wie stehts dann mit den Regelungen??? Danke für die Auskunft!
02.04.22 22:18 IP: 216.204.148.xxx
Nullhornsalamo: Auf ! Zu den fetten Metalklängen am 6.4.
31.03.22 09:44 IP: 247.125.193.xxx
beer_enjoyer_22: heute ist doch kein Metalmittwoch :/
30.03.22 23:02 IP: 223.163.128.xxx
Biertrinker: Ist heute offen?
30.03.22 17:50 IP: 223.162.160.xxx
@Koks=cool: Für den Spruch kriegst du das nächste Mal einfach nen Wischmop.
22.03.22 15:12 IP: 123.247.146.xxx
@Koks=cool: Es gibt hier ein Büro mit festen Öffnungszeiten für Verwaltungsquatsch ;) LG die Sekretärin
16.03.22 12:48 IP: 70.45.25.xxx
Brilliantgraues Verwirrthorn: Fr auf. Mi zu aber auf. Metall auf. Fett brat Salamotaktik.
12.03.22 18:25 IP: 247.120.219.xxx
Koks=cool: Sagt mal, moderiert ihr wirklich diese Shout-Box hier silently? Krass. Dafür ist Manpower da, aber nicht, um den Laden zu putzen? :)
11.03.22 15:40 IP: 223.162.160.xxx
HSE: @Oete am besten über gezi@z10.info
10.03.22 22:19 IP: 70.45.25.xxx
Oete: Hi,wo kann man euch am besten Online erreichen?
10.03.22 18:10 IP: 114.149.129.xxx
@schwachgrünes Jahorn: Es steht doch da, dass mittwochs mit Vorankündigung geöffnet werden kann. Wenn bei den Terminen eine Veranstaltung für den Mittwoch drin steht, dann haben wir offen. Es ist leichter kurzfristig zu öffnen statt abzusagen.
09.03.22 12:44 IP: 70.45.25.xxx
schwachgrünes Jahorn: Was denn nun ? Auf Eurer Webseite steht, am Mi ohne Metall ist zu, aber mit Metall offen. Jetzt heißt es, es ist Mi offen ohne Metall. Das ist etwas fett... äh...planlos gebraten !
09.03.22 12:29 IP: 148.128.42.xxx
Momendamol: @schwachgrünes Jahorn morgen ist schon offen, nur ohne Metalmittwoch
08.03.22 21:24 IP: 123.242.8.xxx
grellblaues Vielleichthorn: @schwachgrünes Jahorn: Mit oder ohne Fett ...Ist Putin vegan?
08.03.22 17:48 IP: 123.247.143.xxx

Chat-History

Historie

In den inzwischen über 30 Jahren seines Bestehens hat sich das Z10 vom Abrisshaus zum vielbesuchten Studententreff entwickelt. Doch wie kam es dazu?

Als 1977 die verfasste Studierendenschaft mit dem Ziel den "roten Sumpf" an den Hochschulen auszutrocknen abgeschafft wurde, bemühte sich gerade eine Gruppe von Studierenden um die Schaffung von studentischen Aufenthalts- und Veranstaltungsräumlichkeiten. An einer Universität mit Tausenden von Studierenden sollte es auch die Möglichkeit geben, dass Studenten sich ungezwungen treffen, zusammensetzen oder feiern können, ohne dazu auf die kommerzielle Kneipenszene oder bei Veranstaltungen größerer Art auf städtische Hallen mit horrenden Kosten angewiesen zu sein. So entstand der Wunsch nach eigenen, selbstverwalteten Räumlichkeiten, die diesen Anforderungen Genüge leisten. Die Studenten traten an die Stadt als auch an die Universität heran und nach vielen Bemühungen sagte die Stadt ein freiwerdendes "Dirnenhaus" in der Zähringerstrasse zu und in der Uni bekamen die Studenten, vertreten durch den Arbeitskreis Kommunikation (AKK), Räumlichkeiten im alten Stadiongebäude.


Für die Häuser Nr. 10, 12 und 14 in der Zähringerstrasse wurden von Studenten komplette Nutzungspläne erstellt, bis sich die Stadt bereiterklärte, das Haus Nr.10 für 1,5 Millionen Mark zu sanieren. Da als Arbeitskreis des AStA für den AKK universitäre Richtlinien und Weisungen zu befolgen sind, (insbesondere bei baulichen und finanziellen Maßnahmen), gründete der AKK-Arbeitskreis "Z10" im Sommer 1981 den unabhängigen Verein "Studentenzentrum Z10 e.V."

Aus der Satzung des Z10: "Der Verein hat die Aufgabe, ein Kultur- und Kommunikationszentrum einzurichten und zu betreiben, mit dem Ziel, die Begegnung von Studenten zu ermöglichen und kreative Betätigung anzuregen. Dieses Ziel soll u.a. erreicht werden durch die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten und die Organisation von entsprechenden Veranstaltungen."



Kurz vor Sanierung des Hauses wurde jedoch das großzügige Angebot der Stadt wieder zurückgenommen. Das Projekt schien gescheitert!
In Zusammenarbeit mit dem damaligen Rektor der Universität, Herrn Prof. Draheim, und dem Geschäftsführer des Studentenwerks, Hernn Igney, suchte man nun gemeinsam nach Möglichkeiten, das Projekt zu retten. Ein neues Finanzierungskonzept sah vor, einen Teil des fehlenden Geldes durch Spenden aufzubringen, den anderen Teil durch Eigenleistung von Studenten einzusparen. Gleichzeitig wurden Abstriche im bestehenden Umbauplan vorgenommen. Dazu schlug man einen Stufenplan vor:

0.Stufe: "Winterbewohnung": Sicherung der Bausubstanz durch Bewohnen und Beheizen über den anstehenden Winter
1.Stufe: Ausbau von Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss
2.Stufe: Ausbau des Daches zu Studentenzimmern
3.Stufe: Anlegen der Außenanlagen


 Gleichzeitig wurde an einem Institut der Fakultät für Architektur eine Projektarbeit ausgeschrieben, um die Planungsarbeiten zu unterstützen. Die Stadt stimmte der 0.Stufe zu, behielt sich weitere Entscheidungen jedoch vor. Damit begann die legendäre "Winterbewohnung" der Zähringerstr. 10. Während dieser Zeit stand eine Menge Arbeit an: Das Haus musste zunächst in einen bewohnbaren Zustand gebracht werden; im Dezember 1981 zogen dann 8 Studenten ein, die den ganzen Winter über heizten und arbeiteten und so das Haus vor der weiteren Verrottung schützten.
Gleichzeitig wurde die Spendensammelaktion stark vorangetrieben, und zum Jahresbeginn 1982 konnte man mit Spendenzusagen in Höhe von 300.000 DM (von insgesamt über 150 Einzelspendern) zu neuen Verhandlungen an die Stadt herantreten, welche dann auch einwilligte, die 1. und 2. Stufe der Sanierung mit 270.000 DM zu unterstützen.


In der Folgezeit standen umfangreiche Rohbauarbeiten und statische Massnahmen an. Ein grosser Teil der Abbrucharbeiten konnte durch Eigenleistung erbracht werden. In dieser Bauphase stellte sich jedoch auch heraus, dass erhebliche Mängel der Bausubstanz zusätzliche unvorhergesehene Massnahmen erforderten: so musste eine ganz neue Decke zwischen Keller und Erdgeschoss gezogen werden. Bei einer Finanzbesprechung im Februar 1983 kam entgegen den Vorraussagen des Architekten eine ganz klare Finanzierungslücke an den Tag. Auf den sofortigen Hilferuf reagierte spontan der Unabhängige Studierendenausschuss (UStA) der Universität und half mit einer Spende über aktuelle Finanzierungsschwierigkeiten hinweg.
Den trotzdem noch fehlenden Betrag legte die Karlsruher Hochschulvereinigung zu, so dass der befürchtete Baustopp ausblieb.
Am 10.Juni 1983 wurde das Studentenzentrum Z10 dann endlich feierlich eröffnet. Seit dieser Zeit wurden unzählige Konzerte, Kabaretts, Kurse und auch Partys veranstaltet - immer nur ermöglicht durch jene StudentenInnen, die im Studium mehr sehen als Schreibtischarbeit und stures Pauken.

Hartmut Igney, Geschäftsführer des Studentenwerks, schrieb einmal dazu: "Es freut mich immer wieder, wenn ich in Gesprächen mit Studenten feststelle, dass auch nach dem Anfangselan der Aufbauphase fortlaufend neue Generationen von Studenten in die ehrenamtliche Verantwortung für das "Z10" und auch für das Haus selbst hineinwachsen.[..]
In der studentischen Szene hat das Zentrum in den Jahren seit seines Bestehens einen festen Platz eingenommen. Es ist ein Forum für Studenten, die ihre Freizeit  nicht für sich, sondern mit anderen und für andere aktiv gestalten wollen. Durch regelmäßige Kurse und Workshops, durch den Betrieb eines Cafes sowie durch kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Richtungen wird das Haus intensiv belebt. [..].
Zu wünschen ist dem Z10 also ein weiteres Blühen, Wachsen und Gedeihen.
Möge es weiter so erfolgreich engagierte Studenten für seine Ziele gewinnen als Ort studentischer Kommunikation und Begegnung."