Studentenzentrum Zähringerstraße 10 e.V.

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Öffnungszeiten

Im Semester

Café

Mi. 


Büro

Do. 16:00 - 20:00 Uhr (Homeoffice, erreichbar unter gezi@z10.info)

Fr.  10:00 - 14:00 Uhr (vor Ort)

(An Feiertagen ist das Büro geschlossen.)


Vereinssitzung

jeden Do. 20 Uhr ct online. Für mehr Informationen Mail an z10@z10.info

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... dass sich hier jeder einbringen kann, z.B. um einen Krümel (Mottoabend) zu gestalten?

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Shoutbox

qm: @Gargoyle: Wie wir die Räume handhaben, ist noch nicht geklärt, sorry. Bei konkreten Anfragen würd ich mal bitten, einfach an z10@ zu schreiben, dann können wir dir individuell Auskunft geben
03.07.20 09:14 IP: 130.61.210.xxx
Gargoyle: Können die Räume, die man reserviert hat, eigentlich auch wieder genutzt werden?
30.06.20 11:50 IP: 223.163.68.xxx
@verwirrt: Das passiert wen Leute denken das der Text den sie markieren/kopieren der eigentlich Link ist was bei Facebook,Twitter und ihren Bigdata Kumpels aber nie der Fall ist.
30.06.20 07:57 IP: 63.58.17.xxx
verwirrt: Toll dass ihr wieder auf habt. Aber gibt es einen Grund warum der Link einen erst zu Facebook und dann zur Reservierungsseite weiterleitet?
29.06.20 13:46 IP: 197.86.27.xxx
@hc1: Ich kann nicht wen keiner zuguckt. Mein schreckliches Geheimniss ist das ich Gesellschaftstrinker bin
27.05.20 09:15 IP: 62.18.124.xxx
HC1: @paddy: Hast es mal mit Bier probiert?
26.05.20 10:58 IP: 223.162.191.xxx
paddy: Ich habe dieses socializing schon total verlernt...was ist eure Lieblingswaffe?
15.05.20 20:10 IP: 77.113.186.xxx
NR3: hm test
15.05.20 19:02 IP: 223.162.131.xxx
NR5: kannst auch mit mir bier trinken du affe netter kerl
15.05.20 19:01 IP: 223.162.131.xxx
mic: schreit mal wieder nach updates! Geht demnächst wieder was, oder muss ich beim Biertrinken jetzt bin ans Ende meines Lebens mit NR4 Vorlieb nehmen??
14.05.20 19:31 IP: 223.162.131.xxx
mx: Hallo Cafetrinker, auch im freien ist das Risiko nicht zu unterschätzen. Das Virus bleibt auch in der Luft bis zu 7h Gefährlich. Unterschätzt die Situation nicht und bleibt zu Hause - zum Schutz eurer Angehörigen. Wir holen die Biergartenzeit bald nach!
15.03.20 12:47 IP: 223.162.162.xxx
Cafetrinker: Also heute abens auch schon geschlossen? Und wenn man in den Biergarten geht, das ist doch im Freien.
13.03.20 21:39 IP: 182.134.111.xxx
hogg: hey leute, lasst euch die wochen unfreiwilliges balkonien nicht zu langweilig werden :)
13.03.20 20:13 IP: 189.93.152.xxx
mx: Vielen Dank für das Verständnis!
13.03.20 14:03 IP: 223.162.162.xxx
Hut ab!: Chapeau ! Für das verantwortliche Handeln.
13.03.20 10:43 IP: 52.77.209.xxx
NIX: Ne, heut bleibt zu
09.03.20 19:01 IP: 70.45.25.xxx
Uli: Ist heute (9.3.) offen? [wurde im whb-chat behauptet[
09.03.20 12:04 IP: 247.246.55.xxx
JZ: Wir haben seit 18:00 uhr geöffnet
04.03.20 18:39 IP: 70.45.25.xxx
wann habt ihr heute offen?: wann habt ihr heute offen?
04.03.20 17:50 IP: 13.72.198.xxx
HSE: Heute ab 20:00 Uhr geöffnet.
10.02.20 19:17 IP: 5.158.132.xxx
fabi: Macht ihr morgen erst abends gegen 20 uhr zum poppschrott auf, oder ist auch schon mittags für eine lockere brettspielrunde offen?
24.01.20 20:29 IP: 247.244.124.xxx
Kurioser Kaffeekonsument: @Migg kein Stress. Wäre schön gewesen, irgendwoher Infos übers Winterfest zu bekommen – doof wenn der Flyer nicht lesbar ist und der Text nicht viel sagt.
23.01.20 13:27 IP: 13.72.195.xxx
AK: heute Whisky-Special
22.01.20 20:03 IP: 70.45.25.xxx
mic: Uuups sorry. Ja lesen war noch nie meine Stärke. Wusste gar nicht, dass der WiFe-Flyer hier war. (Als Veranstaltungsbild? Dann verm nicht in größer.)
22.01.20 19:30 IP: 5.159.147.xxx
Kurioser Kaffeekonsument: @Mique auch: du hast da auf's Programm gelinkt, ich will aber den Winterfestflyer...
17.01.20 14:07 IP: 13.72.195.xxx

Chat-History

Historie

In den inzwischen über 30 Jahren seines Bestehens hat sich das Z10 vom Abrisshaus zum vielbesuchten Studententreff entwickelt. Doch wie kam es dazu?

Als 1977 die verfasste Studierendenschaft mit dem Ziel den "roten Sumpf" an den Hochschulen auszutrocknen abgeschafft wurde, bemühte sich gerade eine Gruppe von Studierenden um die Schaffung von studentischen Aufenthalts- und Veranstaltungsräumlichkeiten. An einer Universität mit Tausenden von Studierenden sollte es auch die Möglichkeit geben, dass Studenten sich ungezwungen treffen, zusammensetzen oder feiern können, ohne dazu auf die kommerzielle Kneipenszene oder bei Veranstaltungen größerer Art auf städtische Hallen mit horrenden Kosten angewiesen zu sein. So entstand der Wunsch nach eigenen, selbstverwalteten Räumlichkeiten, die diesen Anforderungen Genüge leisten. Die Studenten traten an die Stadt als auch an die Universität heran und nach vielen Bemühungen sagte die Stadt ein freiwerdendes "Dirnenhaus" in der Zähringerstrasse zu und in der Uni bekamen die Studenten, vertreten durch den Arbeitskreis Kommunikation (AKK), Räumlichkeiten im alten Stadiongebäude.


Für die Häuser Nr. 10, 12 und 14 in der Zähringerstrasse wurden von Studenten komplette Nutzungspläne erstellt, bis sich die Stadt bereiterklärte, das Haus Nr.10 für 1,5 Millionen Mark zu sanieren. Da als Arbeitskreis des AStA für den AKK universitäre Richtlinien und Weisungen zu befolgen sind, (insbesondere bei baulichen und finanziellen Maßnahmen), gründete der AKK-Arbeitskreis "Z10" im Sommer 1981 den unabhängigen Verein "Studentenzentrum Z10 e.V."

Aus der Satzung des Z10: "Der Verein hat die Aufgabe, ein Kultur- und Kommunikationszentrum einzurichten und zu betreiben, mit dem Ziel, die Begegnung von Studenten zu ermöglichen und kreative Betätigung anzuregen. Dieses Ziel soll u.a. erreicht werden durch die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten und die Organisation von entsprechenden Veranstaltungen."



Kurz vor Sanierung des Hauses wurde jedoch das großzügige Angebot der Stadt wieder zurückgenommen. Das Projekt schien gescheitert!
In Zusammenarbeit mit dem damaligen Rektor der Universität, Herrn Prof. Draheim, und dem Geschäftsführer des Studentenwerks, Hernn Igney, suchte man nun gemeinsam nach Möglichkeiten, das Projekt zu retten. Ein neues Finanzierungskonzept sah vor, einen Teil des fehlenden Geldes durch Spenden aufzubringen, den anderen Teil durch Eigenleistung von Studenten einzusparen. Gleichzeitig wurden Abstriche im bestehenden Umbauplan vorgenommen. Dazu schlug man einen Stufenplan vor:

0.Stufe: "Winterbewohnung": Sicherung der Bausubstanz durch Bewohnen und Beheizen über den anstehenden Winter
1.Stufe: Ausbau von Erdgeschoss, erstem und zweitem Obergeschoss
2.Stufe: Ausbau des Daches zu Studentenzimmern
3.Stufe: Anlegen der Außenanlagen


 Gleichzeitig wurde an einem Institut der Fakultät für Architektur eine Projektarbeit ausgeschrieben, um die Planungsarbeiten zu unterstützen. Die Stadt stimmte der 0.Stufe zu, behielt sich weitere Entscheidungen jedoch vor. Damit begann die legendäre "Winterbewohnung" der Zähringerstr. 10. Während dieser Zeit stand eine Menge Arbeit an: Das Haus musste zunächst in einen bewohnbaren Zustand gebracht werden; im Dezember 1981 zogen dann 8 Studenten ein, die den ganzen Winter über heizten und arbeiteten und so das Haus vor der weiteren Verrottung schützten.
Gleichzeitig wurde die Spendensammelaktion stark vorangetrieben, und zum Jahresbeginn 1982 konnte man mit Spendenzusagen in Höhe von 300.000 DM (von insgesamt über 150 Einzelspendern) zu neuen Verhandlungen an die Stadt herantreten, welche dann auch einwilligte, die 1. und 2. Stufe der Sanierung mit 270.000 DM zu unterstützen.


In der Folgezeit standen umfangreiche Rohbauarbeiten und statische Massnahmen an. Ein grosser Teil der Abbrucharbeiten konnte durch Eigenleistung erbracht werden. In dieser Bauphase stellte sich jedoch auch heraus, dass erhebliche Mängel der Bausubstanz zusätzliche unvorhergesehene Massnahmen erforderten: so musste eine ganz neue Decke zwischen Keller und Erdgeschoss gezogen werden. Bei einer Finanzbesprechung im Februar 1983 kam entgegen den Vorraussagen des Architekten eine ganz klare Finanzierungslücke an den Tag. Auf den sofortigen Hilferuf reagierte spontan der Unabhängige Studierendenausschuss (UStA) der Universität und half mit einer Spende über aktuelle Finanzierungsschwierigkeiten hinweg.
Den trotzdem noch fehlenden Betrag legte die Karlsruher Hochschulvereinigung zu, so dass der befürchtete Baustopp ausblieb.
Am 10.Juni 1983 wurde das Studentenzentrum Z10 dann endlich feierlich eröffnet. Seit dieser Zeit wurden unzählige Konzerte, Kabaretts, Kurse und auch Partys veranstaltet - immer nur ermöglicht durch jene StudentenInnen, die im Studium mehr sehen als Schreibtischarbeit und stures Pauken.

Hartmut Igney, Geschäftsführer des Studentenwerks, schrieb einmal dazu: "Es freut mich immer wieder, wenn ich in Gesprächen mit Studenten feststelle, dass auch nach dem Anfangselan der Aufbauphase fortlaufend neue Generationen von Studenten in die ehrenamtliche Verantwortung für das "Z10" und auch für das Haus selbst hineinwachsen.[..]
In der studentischen Szene hat das Zentrum in den Jahren seit seines Bestehens einen festen Platz eingenommen. Es ist ein Forum für Studenten, die ihre Freizeit  nicht für sich, sondern mit anderen und für andere aktiv gestalten wollen. Durch regelmäßige Kurse und Workshops, durch den Betrieb eines Cafes sowie durch kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Richtungen wird das Haus intensiv belebt. [..].
Zu wünschen ist dem Z10 also ein weiteres Blühen, Wachsen und Gedeihen.
Möge es weiter so erfolgreich engagierte Studenten für seine Ziele gewinnen als Ort studentischer Kommunikation und Begegnung."